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Tipps fürs Arbeitszimmer

06.07.2019

Man hat einen tollen Chefsessel  in seinem Arbeitszimmer, praktische Schränke, einen schönen Schreibtisch und gutes Licht. Die Wände sind in angenehmen Farben gehalten, die Heizung funktioniert und man kann sogar die Tür schließen und somit für Ruhe beim Arbeiten sorgen. Und trotzdem…

Wenn man sich trotz perfekter Basics beim Arbeiten nicht recht wohl fühlt,  eher schleppend vorankommt und insgesamt nicht so produktiv ist, wie man es gern wäre, dann könnte das an mangelhafter oder fehlender Organisation liegen (im schlimmsten Fall schlichtweg auch an vorhandenem Chaos).  Diesen kleinen Missstand kann man jedoch mit ein bisschen Zeitaufwand und dem Umsetzen weniger Tipps korrigieren- profitieren wird man von dieser Aktion jedoch enorm!

Der Schreibtisch

Befindet sich auf dem Schreibtisch die Post der letzten sechs Wochen, eine Ablage, die durch eine weitere ergänzt wurde (weil der bisherigen akute Absturzgefahr drohte), liegen dort die Zeitungen und Anzeigenblätter der letzten Tage, die man alle noch durchgehen möchte (irgendwann, wenn mal Luft ist), finden sich verschiedene Blöcke mit unterschiedlichen Notizen, der PC, diverse Behälter mit Schreibgeräten und sonstigem Krimskrams, der alte und der neue Kalender und dazwischen Zeitungsausschnitte, ein übervoller Aschenbecher, die Kaffeetasse von vorgestern und ein Teller mit alten Keksen sowie das Handy, das man am Morgen schon überall suchte- dann spricht das für einen klaren Fall von Selbstblockade.

Hier hilft es nur, klar Schiff zu machen, seinen Schreibtisch abzuräumen und die bisher unbekannte Tischplatte zu putzen. Dann entscheidet man, was man wirklich in seiner direkten Nähe, auf dem Tisch haben möchte. Vermutlich kommt man zu dem Schluss: je leerer der Tisch, desto freier und kreativer die Gedanken und desto größer die Motivation und die Arbeitslust. Also heißt es, clever zu entscheiden.

Hat man jedoch eine Abneigung gegen Ordnung, so kann man einfach mal probeweise testen, ob das Beschränken auf das Wesentliche mehr Raum für Ideen schafft- wenn nicht, kann man ja zu seinem alten Stil zurückkehren.

Die Büroschränke

Hier gilt genau das gleiche: ausräumen, putzen und sich das Häufchen (oder den Haufen) Elend, der nun vor einem liegt, genau anschauen: Ist der Ordneraufbau überhaupt logisch? Existiert eine Struktur, die einem das Einsortieren und Wieder finden sämtlicher Unterlagen wirklich leicht macht? Wenn nicht, ist jetzt die optimale Gelegenheit, neu zu organisieren.

Dazu sollte man sich Zeit nehmen und Schritt für Schritt vorgehen. Private Unterlagen, geschäftliche, Archiv- was muss sein, was ist ok so, was wird neu zusammengefasst? Was kann weg?

Es ist erstaunlich, welche Gebrauchsanweisungen für Geräte man findet, die schon vor Jahren den Geist aufgegeben haben. Alte Notizen, die man schon gar nicht mehr zuordnen kann und Zeitungsausschnitte und Prospekte, die einem im letzten Jahr nicht gefehlt haben, werden das auch künftig nicht tun. Falls man anderes befürchtet, kann man alles ‚Ungewisse’ in einem einzigen Ordner zusammenfassen.

Nach getaner Arbeit- dies kann durchaus einige Tage oder Wochen in Anspruch nehmen, wenn man sie auf verträgliche halbstündige Häppchen pro Tag verteilt- wird der Schrank so eingeräumt, dass Spielraum zwischen den Ordnern bleibt. Übriger Raum schafft die Freiheit, mal kurz was abzulegen, das man erst später einsortieren kann und man findet das Objekt mühelos.

Allgemeine Tipps

  • Jedes Schriftstück möglichst sofort bearbeiten. Bevor man ein Schreiben x-mal von A nach B verlegt, hat man die Sache schon längst erledigt. Funktioniert dies jedoch nicht gleich, so kommt es auf eine Ablage, die bis Freitag geräumt sein muss. Dieses (selbst ernannte) Datum nicht verschieben!
  • Nach Erledigung einer bestimmten Angelegenheit kontrollieren, welche Unterlagen und Schreiben man dazu aufheben muss. Diese kommen in einen Ordner, der Rest landet im Altpapier oder im Aktenvernichter.
  • Die Ablage und Ordnerstruktur bei der Neuorganisation klug wählen und notfalls korrigieren, bis sie wirklich praktisch ist- dann aber dabei bleiben und das neue System pflegen.
  • Sich eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen. Lieber zwei schöne Kugelschreiber als zehn, von denen neun defekt sind oder schmieren. Sich schöne neue Ordner gönnen, eventuell auch eine Schreibtischlampe, Gardinen und nötigenfalls sogar einen Schreibtisch. Leidet man unter Rückenschmerzen, machen eine spezielle Sitzauflage oder ein orthopädischer Schreibtischstuhl das Arbeiten angenehmer.
  • Ablageflächen für mittelfristig benötigte Dinge und Unterlagen schaffen, die bisher den Platz auf dem Schreibtisch blockiert haben. Ein Highboard, ein Regal an der Wand- die passende Lösung findet man meist rasch.
  • Die Zeit, die man für eine Entrümpelungsaktion und für eine Neuorganisation benötigt, hat man übrigens im Nu aufgeholt durch die folgende Arbeitserleichterung.
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